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Artname: Nachtkerze
 
Im Volksmund: Abendblume, Nachtstern, Rapontika, Sommerstern, Süßwurzel
 
Botanischer Name: Oenothera biennis
    
Familie: Nachtkerzengewächs (Onagraceae)
    
Beschreibung:
Die Nachkerze hat eine rübenförmige, fleischige, wenig verzweigte, rötliche Wurzel. Aus ihr entspringt im ersten Jahr eine am Boden ausgebreitete Blattrosette und meist im zweiten Jahr sprießt ein aufrechter, mit Haaren besetzter Blütenstengel daraus empor.
Die Nachtkerze ist eine zweijährige Pflanze, die bis über 1 m hoch werden kann. Der aufrechte Stengel ist gelegentlich rot überlaufen und im oberen Teil etwas kantig. Die Grundblätter sind länglich verkehrt eiförmig in den Stiel verschmälert, buchtig gezähnt oder fast ganzrandig, die zahlreichen Stengelblätter klein. In den Blattachseln sitzen die über 2 cm großen, duftenden schwefelgelben Blüten, deren Kelchblätter zurückgeschlagen sind. Die Blüten öffnen sich abends und verwelken schon am nächsten Morgen. Die unteren öffnen sich stets vor den oberen. Der unterständige Fruchtknoten ist länglich und entwickelt sich zu einer 3 cm langen, stumpf vierkantigen Frucht, die etwa 200 Samen enthält, aus denen man das fette Öl gewinnt.
     
Standort / Vorkommen: Verbreitung ab 1620 von NO-Amerika aus entlang des Bahnnetzes. Sonnige und trockene Sand- und Steinböden
   
Inhaltsstoffe:
Früchte: ungesättigte Fettsäuren (Gamma-Linolensäure); Blätter: Gerbstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe; Wurzel: Mineralstoffe
     
Verwendete Teile: Samen, Blüten,Blütenknospen,  Blätter, Wurzeln
    
Blütezeit / Sammelzeit:
Die Blüten von Juni bis Oktober. Die Blätter werden zur Blütezeit geerntet. Die Wurzeln der einjährigen Pflanze, diese wird im Herbst des ersten oder im Frühjahr des zweiten Jahres ausgegraben. Die Samen, zur Gewinnung des fetten Öls, erntet man nach völliger Reife im Sommer und im Herbst.